DER BLEISTIFT
Der umfassende Einsatz von "Bleistiften" in Industrie und Verwaltung koennte unzaehlige Arbeitsplaetze in der Computerindustrie gefaehren, wenn der Strukturwandel nicht rechtzeitig vollzogen wird. Eine Enquete-Komission des Bundestags zur Technikfolgenabschaetzung beschaeftigt sich zur Zeit mit entsprechenden Vorlagen. Hier einige Aktualisierungen aus der Forschung:
Der Bleistift zeichnet sich weiterhin durch folgende Eigenschaft aus:
- automatische optische Anzeige des Abnutzungsgrades
- zur Reaktivierung sind systemkompatible Zusatzgeräte erhältlich, die inzwischen unter der Bezeichnung "Anspitzer" durch den Fachhandel vertrieben werden. Weiterhin ist eine Reaktivierung durch Schnitzmesser o.ä. möglich, sodaß nicht unbedingt systemimmamente Folgeinvestitionen erforderlich sind.
- Dem Lebensdauerende (Reaktivierung nicht mehr möglich) geht stehts eine kontinuierliche Erschwernis in der Handhabung voraus, sodaß dieses Ereignis in der Regel nicht plötzlich eintritt.
- Um die Anzahl der Reaktivierungszyklen zu erhöhen, sind sogenannte"Verlängerungshalterungen" im Fachhandel erhältlich.
Die erwähnten Vermutungen, es könnte sich um ein Abfallprodukt der millitärischen Forschung handeln, wird durch den Kernbestandteil "Miene" im inneren des Bleistiftes erhärtet.
Auch an die Umwelt und Gesundheit ist gedacht:
- Seit einiger Zeit gibt es bleifreie Versionen ohne Aufpreis.
- Wegen des geringen Wiederbeschaffungspreises, eignet sich der Bleistift, wenn auch zweckentfremdet, gut als Ersatzdroge für "Fingernagelkauer".
Es wird z.Z. an Bleistiften mit halbautomatischer Reaktivierungsvorrichtung gearbeitet, sog. "Druckbleistifte". Diese sollen sich speziell duch präzise Strichstärken auszeichnen. Da dort jedoch das Verbrauchsmaterial noch umständlich nachgefüllt werden muß, wenn der Vorratsbhälter geleert ist, ist das Handling wohl nur Fachleuten zuzumuten.
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